Dieser Sommer 2021 ist eine Zeit der Gegensätze. Die einen machen Urlaub, andere kämpfen ums Überleben, nachdem die Flut ihnen alles genommen hat. Menschen freuen sich über Lockerungen, sind endlich geimpft oder genesen, und doch die Infektionszahlen steigen und machen viele Planungen für den Herbst unsicher.

Viele Kinder werden zurzeit in unserer Gemeinde getauft, Konfirmationen werden im August in der Martin-Lutherkirche gefeiert, aber die Bedingungen ändern sich ständig. Das bringt weiterhin viel Unsicherheit. Viele leben zwischen Hoffnung und Resignation, zwischen Erwartung und Enttäuschung, zwischen Zuversicht und lähmender Antriebslosigkeit.

Dieser Sommer 2021 ist schon etwas Besonderes.  Die Folgen des Klimawandels werden uns bewusster. In Südeuropa herrschen Hitzewellen, während im Norden Menschen Angst vor Unwettern befällt. Sonne und Regen – und dazwischen immer wieder mal ein Regenbogen, leuchtende Farben am Himmel, mal mehr oder weniger intensiv, wie eine Brücke, als ob der Himmel die Erde berührt. So ist der Regenbogen ein Zeichen der Zuversicht und Hoffnung. Wir sehen ihn oft in diesem Sommer. Als Ausmalbild für Kinder in vielen Fenstern, als Flagge, um die Buntheit des Lebens zu demonstrieren und Protestzeichen für Vielfalt, Toleranz  und Freiheit. Und immer wieder am Himmel, ganz klar und deutlich dort, wo die Luft sauber ist. In der Bibel gilt der Bogen als Zeichen des Bundes zwischen Mensch und Gott. So gibt dieser nach der großen Sintflut den Überlebenden ein Zeichen seiner Treue und der Versöhnung mit seinen Geschöpfen für alle Zeiten: Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht“ (1. Mose, 8, 22). Das ist Gottes Versprechen und der Regenbogen das sichtbare Zeichen seiner Treue, das uns Hoffnung schenkt auf Zukunft. Und diese Hoffnung möge uns weiter begleiten durch diesen Sommer, Kraft schenken und helfen, mit und in aller Unsicherheit zu leben.

Nach der Sommerkirche sind nun wieder regelmäßig stattfindende Gottesdienste geplant, die dem neuen Gottesdienstplan zu entnehmen sind. Kurzfristige Änderungen durch Veränderung  der Corona-Situation sind auf der Website zu finden.

Bleiben Sie gesund und behütet.

 

 

Unbürokratische Hochwasser-Hilfe

Viele Straßen und damit auch zahlreiche Häuser und Keller wurden in den vergangenen Tagen überflutet.

Superintendent dankt den zahlreichen haupt- und ehrenamtlich Helfenden

Schwere Regenfälle und damit verbundene Wasserfluten haben im Westen Deutschlands zum Teil schwere Verwüstungen angerichtet. Auch Kommunen in unserem Ev. Kirchenkreis Unna sind betroffen. Die Folgen des Unwetters werden noch über einen langen Zeitraum das Leben von Menschen beeinträchtigen. Unsere Gedanken und Gebete sind bei allen Betroffenen.

Unser Dank gilt in diesen Tagen vor allem den vielen haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften vor Ort. Zuversichtlich sehen wir, wie Menschen einander helfen. Gemeinsam mit unserer Notfallseelsorge, den Gemeindepfarrer*innen, der Diakoniepfarrerin, den Haupt- und vielen ehrenamtlichen Mitarbeitenden in den Gemeinden und unserer Diakonie Ruhr-Hellweg e.V. stehen wir zusammen, um den betroffenen Menschen beizustehen.

Den Bedürftigsten wollen wir nun schnell und unbürokratisch helfen. Viele Haushalte haben Teile des Mobiliars, Haushaltsgeräte und Kleidung verloren. Hier bieten nun der Ev. Kirchenkreis Unna gemeinsam mit der Diakonie Ruhr-Hellweg Ersatz in den Sozialkaufhäusern „Kaufnett“ in Unna, Holzwickede, Kamen und Fröndenberg (hier in Kooperation mit der Stiftung „Gutes tun“) an. Vom Hochwasser Betroffene können sich direkt an die Sozialkaufhäuser wenden.

Wenn Sie betroffene Menschen unterstützen möchten, können Sie das über das Spendenkonto des Ev. Kirchenkreises Unna tun: DE53 4435 0060 0000 0216 59; Stichwort: Hochwasser.

Dr. Karsten Schneider
Superintendent Ev. Kirchenkreis Unna

 

Wir bieten weiterhin unsere Videoandachten an. Einmal im Monat finden Sie Andachten regelmäßig hier.

 

hier finden Sie alle YouTube Beiträge auf einen Blick

 

Und auch wir sind weiter für Sie da. Sie erreichen uns telefonisch und per E-Mail. Für alle Fragen, seelsorgerliche Gespräche und Unterstützung stehen wir PfarrerInnen und Pfarrer Ihnen zur Verfügung:

Pfarrer Reinhard Chudaska, Tel.: 0173 2603433 oder 02306 8903
E-Mail:
r(dot)chudaska(at)martin-luther-bergkamen(dot)de

Pfarrerin Petra Buschmann-Simons, Tel.: 02307 84873
E-Mail:
p(dot)buschmann-simons(at)martin-luther-bergkamen(dot)de
Whatsapp - Gruppe: InKontaktMLK, bei Interesse bitte per E-Mail melden und Handy-Nr. angeben.

Pfarrerin Sophie Ihne, Tel.: 02306 9962222
E-Mail:
s(dot)ihne(at)martin-luther-bergkamen(dot)de

Pfarrer Ulrich Möhrchen, Tel.: 02307 2687790
Email:
Ulrich(dot)Moerchen(at)kk-ekvw(dot)de

Es wird gebeten, nach Möglichkeit mit dem Gemeindebüro nur telefonisch oder per Mail Kontakt aufzunehmen.

Gemeindebüro, Tel.: 02306/83120
E-Mail:
un-kg-martin-luther(at)kk-ekvw(dot)de

In der Zeit der Corona-Pandemie möchten wir weiter einander unterstützen. Angebote dazu sind

                                            Einkaufhilfen in Oberaden (organisiert von Nele Krabs – Tel.: 0151

                                        43157302) und in Rünthe (Tel: 0151  43157301)

                           

  • Neues Angebot: Zeit zum Zuhören

Viele fühlen sich jetzt allein und isoliert. Ihnen fehlt das Gespräch, die Gemeinschaft mit anderen, Menschen, die zuhören

Die Pfarrer und Pfarrerinnen möchten besonders für diese Menschen da sein und bieten Zeiten an, in denen sie verlässlich erreichbar sind, Zeit zum Gespräch haben:

Pfarrer Reinhard Chudaska, Tel.: 01523 1709787 oder 02306 8903

                                                     dienstags von 10-12 Uhr

Pfarrerin Sophie Ihne, Tel.: 02306 9962222
                                           dienstags von 11-13 Uhr

Pfarrerin Petra Buschmann-Simons, Tel. 0175 5095557

                                           montags von 9-11 Uhr
Pfarrer Ulrich Möhrchen, Tel.: 02307 2687790

                                               freitags von 10-12 Uhr

Gebe uns Gott die Kraft und Geduld, behütet durch diese Zeit zu kommen.